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	<title>Kommentare zu Hingesehen</title>
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	<description>Das Blog-Magazin für Politik, Gesellschaft und Uni-Leben</description>
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		<title>Kommentare von hofnarr.christopher zu Was Sarrazin vorzuwerfen ist</title>
		<link>http://www.hingesehen.net/was-sarrazin-vorzuwerfen-ist/#comment-787</link>
		<dc:creator>hofnarr.christopher</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 16:27:54 +0000</pubDate>
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		<description>@backe: Nur weil das jemand zum Geld machen nutzt, heißt es ja nicht, dass es auch richtig ist. Wie wir wissen sind nicht alle Internet-Angebote seriös... Wenn ich jetzt beispielsweise zum Judentum konvertierte, hätte ich das Gen ja demnach nicht und wäre trotzdem Jude.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@backe: Nur weil das jemand zum Geld machen nutzt, heißt es ja nicht, dass es auch richtig ist. Wie wir wissen sind nicht alle Internet-Angebote seriös&#8230; Wenn ich jetzt beispielsweise zum Judentum konvertierte, hätte ich das Gen ja demnach nicht und wäre trotzdem Jude.</p>
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		<title>Kommentare von backe zu Was Sarrazin vorzuwerfen ist</title>
		<link>http://www.hingesehen.net/was-sarrazin-vorzuwerfen-ist/#comment-785</link>
		<dc:creator>backe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 14:30:13 +0000</pubDate>
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		<description>Das Gen Ding liefere ich hiermit nach. Angeblich eine jüdische Webseite, wir alle können jetzt nachprüfen lassen ob wir jüdische Gene haben. Nicht ganz billig aber immerhin, vielleicht könnte man in dem Fall noch Geld damit machen.

http://www.igenea.com/docs/hagalil/hagalil.htm

http://www.igenea.com/index.php?c=40

&gt;&gt;Ist das Judentum mehr als eine Religion? Gibt es ein jüdisches Gen? 

Nach halachischem Recht ist jüdisch, wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde oder zum Judentum konvertiert ist. Die enge Verbindung von Kultur, Tradition, Religion und Volkszugehörigkeit zeichnet das Judentum im Besonderen aus. Es entwickelte sich über die Jahrhunderte eine gewisse genetische Homogenität, die durch einen DNA-Test sichtbar wird. &lt;&lt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gen Ding liefere ich hiermit nach. Angeblich eine jüdische Webseite, wir alle können jetzt nachprüfen lassen ob wir jüdische Gene haben. Nicht ganz billig aber immerhin, vielleicht könnte man in dem Fall noch Geld damit machen.</p>
<p><a href="http://www.igenea.com/docs/hagalil/hagalil.htm" >http://www.igenea.com/docs/hagalil/hagalil.htm</a></p>
<p><a href="http://www.igenea.com/index.php?c=40" >http://www.igenea.com/index.php?c=40</a></p>
<p>&gt;&gt;Ist das Judentum mehr als eine Religion? Gibt es ein jüdisches Gen? </p>
<p>Nach halachischem Recht ist jüdisch, wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde oder zum Judentum konvertiert ist. Die enge Verbindung von Kultur, Tradition, Religion und Volkszugehörigkeit zeichnet das Judentum im Besonderen aus. Es entwickelte sich über die Jahrhunderte eine gewisse genetische Homogenität, die durch einen DNA-Test sichtbar wird. &lt;&lt;</p>
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	<item>
		<title>Kommentare von hofnarr.florian zu Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten</title>
		<link>http://www.hingesehen.net/hoffnung-auf-frieden-im-nahen-osten/#comment-783</link>
		<dc:creator>hofnarr.florian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 12:41:49 +0000</pubDate>
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		<description>@Serious: Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe diese Stelle verbessert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Serious: Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe diese Stelle verbessert.</p>
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		<title>Kommentare von Serious zu Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten</title>
		<link>http://www.hingesehen.net/hoffnung-auf-frieden-im-nahen-osten/#comment-781</link>
		<dc:creator>Serious</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 12:07:06 +0000</pubDate>
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		<description>Kleine Korrektur: Iran ist kein arabischer Staat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Korrektur: Iran ist kein arabischer Staat.</p>
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		<title>Kommentare von hofnarr.christopher zu Was Sarrazin vorzuwerfen ist</title>
		<link>http://www.hingesehen.net/was-sarrazin-vorzuwerfen-ist/#comment-777</link>
		<dc:creator>hofnarr.christopher</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:53:32 +0000</pubDate>
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		<description>@crocodile: Nur eine kurze Bemerkung zu Ihrem P.S. - Das ist natürlich richtig, aber nur so lange wie man auch gegenläufige Argumente einbezieht. Die Statistiken, die gestern etwa in der Sendung &quot;Hart aber fair&quot; vorgestellt wurden, sprechen da ja z.T. eine ganz andere Sprache. Für eine längere Antwort auf Ihren langen Post fehlt mir momentan leider die Zeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@crocodile: Nur eine kurze Bemerkung zu Ihrem P.S. &#8211; Das ist natürlich richtig, aber nur so lange wie man auch gegenläufige Argumente einbezieht. Die Statistiken, die gestern etwa in der Sendung &#8220;Hart aber fair&#8221; vorgestellt wurden, sprechen da ja z.T. eine ganz andere Sprache. Für eine längere Antwort auf Ihren langen Post fehlt mir momentan leider die Zeit.</p>
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		<title>Kommentare von backe zu Was Sarrazin vorzuwerfen ist</title>
		<link>http://www.hingesehen.net/was-sarrazin-vorzuwerfen-ist/#comment-775</link>
		<dc:creator>backe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:09:24 +0000</pubDate>
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		<description>M.E. ein äusserst interessanter Artikel.
http://kassandra2030.files.wordpress.com/2010/09/thilo-sarrazins-thesen-uberpruft.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>M.E. ein äusserst interessanter Artikel.<br />
<a href="http://kassandra2030.files.wordpress.com/2010/09/thilo-sarrazins-thesen-uberpruft.pdf" >http://kassandra2030.files.wordpress.com/2010/09/thilo-sarrazins-thesen-uberpruft.pdf</a></p>
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		<title>Kommentare von crocodile zu Was Sarrazin vorzuwerfen ist</title>
		<link>http://www.hingesehen.net/was-sarrazin-vorzuwerfen-ist/#comment-773</link>
		<dc:creator>crocodile</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 02:13:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hingesehen.net/?p=5051#comment-773</guid>
		<description>Die augenblickliche Diskussion wie auch das derzeitige Interesse der Medien und der breiten Öffentlichkeit sind doch ein eindeutiger Beleg dafür, dass Herr Sarazin mit dem Inhalt seines Buches offenbar einen Nerv in der Bevölkerung getroffen hat.
Mal abgesehen von seinen Ausflügen in die Welt der Genetik und der Evolution, die sich auf sehr umstrittene amerikanische Quellen stützen, spricht er doch eine Reihe von Problematiken an, die von großen Teilen der Bevölkerung aber auch von zumindest einigen Politikern tagtäglich ähnlich erlebt und erfahren werden.

Warum ist es vielleicht sehr sinnvoll und nützlich, dass jemand wie Herr S. durch ein derart provokantes Buch drängende und zugleich unangenehme Fragen aus Politik und Gesellschaft in das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit rückt?
Weil sich dies ein &quot;normaler Politiker&quot; nicht leisten kann. Herr S. ist, wie er heute in der Sendung &quot;hart aber fair&quot; selbst sagte, finanziell unabhängig und hat auch keine politischen Ambitionen auf irgendwelche Ämter mehr. Junge Politiker oder Shootingstars, die sowohl von der Gunst ihrer eigenen Parteigenossen wie der ihrer Wähler abhängig sind, können es sich überhaupt nicht (mehr) leisten zu provozieren oder anzuecken. Was die Folge hat, dass sie sensible Themen meiden bzw. sich der Mehrheitsmeinung ihrer Partei bzw. der Allgemeinheit anpassen (und dies auch je nach dem in welche Richtung der Wind gerade bläst). Das beste Beispiel ist unsere Bundeskanzlerin selbst, die eine Meisterin des politischen Kompromisses sowie des unkomplizierten Mittelweges ist. Wie oft wurde von ihr schon gefordert endlich ihre Richtlinienkompetenz als Regierungschefin wahrzunehmen und sich nicht in vornehmer Zurückhaltung zu üben. Wer nicht aneckt und den Mund hält, kommt nach oben.
Somit kann nur jemand anecken, provozieren, unangenehme Themen offen ansprechen, der nicht mehr auf die Gunst von Medien, Parteigenossen, Öffentlichkeit oder zukünftiger Arbeitgeber angewiesen ist.

Nun mal zum Inhaltlichen:
Das Thema Integration ist in D jahrzehntelang, milde ausgedrückt, stiefmütterlich behandelt worden. Zu Anfang, weil man die in Zeiten des Wirtschaftswunders eingeladenen Gastarbeiter auch für lange Zeit als ebensolche betrachtete, als Gäste, die nur auf Zeit in D weilen würden, zum anderen, weil es vielen zu leicht gemacht wurde sich ohne jegliche Deutschkenntnisse hier dauerhaft niederzulassen.
Dass es gerade den Migranten mit islamischem Hintergrund oftmals schwerfällt sich in D zu integrieren, anzukommen, wurde gerade auch durch die weltpolitischen Entwicklungen der letzten 10 Jahre zusätzlich erschwert, die das Misstrauen gegenüber dieser Religion und vieler durch selbige geprägte Länder noch schürten.

Zwei Punkte (um die Diskussion auch mal auf die zentralen inhaltlichen Probleme zu lenken und auch mal erste Ansätze von Lösungsvorschlägen zu geben) scheinen mir dabei von besonderer Bedeutung:

1.Bildung:
Das deutsche Bildungssystem dümpelt seit Jahren vor sich hin und ist zum Experimentierkasten (teilweise auch dank geltungssüchtiger, kurzsichtig denkender Politiker) der einzelnen Bundesländer geworden. Junge Menschen mit &quot;nur&quot; einem Hauptschulabschluss oder ohne jeglichen Abschluss haben kaum mehr eine Chance auf eine berufliche Zukunft und somit auf eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Gerade in Problembezirken (in welche gerade Migranten auch gezielt angesiedelt worden sind), die nicht gerade mit einem Überangebot von Ausbildungsplätzen und Weiterbildungsmöglichkeiten gesegnet sind, besteht für einen Großteil der Jugendlichen aus den sozial benachteiligten Schichten nicht die Chance aus diesem Leben herauszukommen bzw. ist nur mit einem sehr starken Willen und einer ausgeprägten Persönlichkeit möglich, ganz unabhängig von Herkunft, Religion oder Unterstützungswillen der Eltern.
Da aufgrund von Einwanderungswellen sehr viele türkisch-, arabisch-,... stämmige Familien (zumeist mit islamischem Hintergrund) darunter sind, sind diese Gruppen auch überdurchschnittlich in den von Herrn S. betrachteten Statistiken vertreten.
Ohne entsprechende sprachliche und schulische Förderung von Kindesbeinen an, ist ein Herauskommen aus diesem Leben nicht möglich. Gleichzeitig müssen diese Kinder und Jugendlichen in das Kulturelle Leben mit eingebunden werden: Sportvereine, Musikschulen, Theatergruppen etc.
Wer beschäftigt ist, seine Energie beim Sport, bei Musik etc. herauslassen kann, dem die Möglichkeit gegeben wird, sich in sozialen Gruppen zu integrieren, auch Anschluss zu anderen (und auch anders stämmigen) Jugendlichen finden kann, der Erfolgserlebnisse haben kann, Anerkennung für seine Leistungen erfehren kann, derjenige sieht Perspektiven für sich, kann sich als angekommen in einer Gesellschaft, in einem Staat fühlen und sich mit den Werten selbigem auch identifizieren.
Als bestes Beispiel kann man auch hier wieder die Fußball Weltmeisterschaft anführen, sei es jetzt beim Betrachten der Mannschaft selbst oder der gemeinsamen feiernden Fans aller Kulturen, Nationen, Religionen, etc, da spielten Herkunft, Religion etc. keine Rolle, sondern nur die tolle Leistung und die gemeinsame Freude.

Als Lösungsansätze will ich nur mal einige Stichworte anfügen, damit das ganze nicht zu lang wird: verpflichtender/s Kindergarten/Vorschuljahr (für alle Jugendlichen) mit Sprachförderung nach Bedarf, Einführung der generellen Ganztagsschule mit Integrierung der Sportvereine/Musikschulen... (was bei den heutigen Stundenplänen etwa an Gymnasien eh nur noch ein überfälliger Schritt wäre), verpflichtender Deutschkurs (mind. 6 Mon.) für jeden &quot;neuen&quot; Staatsbürger, Verbesserung und Ausmistung der Lehrinhalte, damit ein Haupt- oder Realschulabschluss auch wieder eine Wertigkeit hat, auf die sich die Unternehmen bei Bewerbern verlassen können, ......

2.Islam:
Der Islam ist eine monotheistische Religion, die mit dem Christentum und dem Judentum auf einen gemeinsamen Ursprung zurückgeht und weite Teile des alten Testamentes als gemeinsame Basis hat. Allen dreien ist ebenfalls gemeinsam, das sie die Religionen von Wüstenvölkern, Nomaden, etc. waren und im Laufe ihres Entstehens sich Regeln, Geschichten und Bräuche ansammelten, die in unserer heutigen, modernen Gesellschaft längst ihren ursprünglichen Sinn verloren haben.
Das Christentum hat unter anderem im Zuge der Reformation nach Jahrhunderten der grausamsten Verbrechen (Hexenverfolgung, Kreuzzüge, etc.) die Modernisierung mittlerweile erfolgreich vollzogen, auch wenn es immer noch sehr extreme Auslebungen und Strömungen (Opus Dei, etc.) in sehr kleinen Teilen dieser Religionsgemeinschft gibt, ähnlich im Judentum.
Der Islam hat einen derartigen Reformationsprozess noch nicht vollzogen. Extreme Auslegungen und Auslebungen von einzelnen Richtlinien des Islams oder Praktizierung der Scharia zeugen davon.
Jedoch gibt es einen großen Teil der Muslimen, die einen sehr friedfertigen, modernen Islam praktizieren und leben, gerade in Europa bzw. Deutschland.
Die Aufgabe der deutschen Politik kann es nur sein diese Menschen zu unterstützen, ihnen dabei zu helfen, die Reformierung des Islams zu vollziehen ohne &quot;moderne Formen&quot; der Kreuzzüge in Form des sog. &quot;Heiligen Krieges&quot; in diesem Prozess zu durchleben.
Dies kann jedoch nur gelingen, wenn man den Muslimen in Deutschland das Recht auf freie und gleichberechtigte Religionsausübung auch uneingeschränkt ermöglicht. Moscheen dürfen nicht in die letzten Hinterhausbaracken gedrängt werden, in denen wir gerade die jungen Menschen ausländischen Hasspredigern gerade zu vor die Füße werfen. Es sollten aber auch keine Prachtbauten im abendländischen Stil erbaut werden. Predigten sollten von deutschen Muslimen und auch zumindest teilweise in deutscher Sprache gehalten werden.
In allen Bundesländern (momentan existiert dies nur als Modellversuch in NRW) sollte an den Schulen Islamunterricht von an deutschen Universitäten (mit Lehrinhalten, die nicht von ausländischen oder fundamentalen Organisationen bestimmt werden) ausgebildeten Lehrern, die auch gleichzeitig wie im christlichen Religionsunterricht auch ein westliches Werteverständnis vermitteln, auf Deutsch angeboten werden, damit wir diese jungen Menschen nicht bereits erwähnten Predigern und einem fundamentalen Islam im außerschulischen Koranunterricht ohne jegliche Reflektionsmöglichkeit überlassen. Als Nebeneffekt erreichen wir so auch die Eltern, da die Kinder ihr Wissen aus der Schule auch mit nach Hause in die Familien tragen. 
Wenn die eigene Religion in all ihren Facetten verstanden wird, auch die negativen, extremistischen angesprochen werden können (was in den Koranschulen nicht passiert) und von der Gesellschaft akzeptiert und respektiert wird, besteht weder ein Rückzugs- und Integrationsverweigerungsgrund für unsere muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger noch Gründe für unterschwellige Ängste gegenüber diesen in der breiten Bevölkerung.

Den Islam kategorisch als feindlich und nicht reformierbar abzustempeln widerspricht unserem modernen Werte- und Rechtsverständnis und ist keine akzeptable Lösung.

Auch wenn man Sarazin etliche unsachliche Argumentationslinien und unangebrachte Statements vorwerfen kann, verdanken wir ihm doch jetzt diese Debatte, die gleichzeitig eine Chance für unsere Gesellschaft, unser Land und alle Bürgerinnen und Bürger darstellt, die darin leben.

Ihm allein aus Publizitätsgründen Populismus und Demagogie vorzuwerfen, halte ich für zu einfach und schlichtweg falsch.

Auch das Verhalten der Mächtigen in Politik und Wirtschaft, die durch die Forderung nach seiner Entmachtung als Vorstand bei der Bundesbank oder den Rauswurf aus der SPD noch versuchen das Thema möglichst schnell wieder aus der Öffentlichkeit zu verdrängen, finde ich schlichtweg erbärmlich.

Wenn eine gefestigte Demokratie einen Thilo Sarazin nicht aushalten kann, hat sie diesen Titel nicht verdient.

P.S.: Nebenbei bemerkt, halte ich es für eine durchaus wissenschaftliche Vorgehensweise zuerst eine These aufzustellen und diese anschlißend mit Argumenten und Belegen zu untermauern oder auch zu widerlegen. Andersrum erscheint es mir etwas schwierig, Argumente und Belege für etwas anzuführen, das man erst am Schluss entwickelt, das könnte man dann als Resultat oder Ergebnis bezeichnen, aber nicht mehr als These. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die augenblickliche Diskussion wie auch das derzeitige Interesse der Medien und der breiten Öffentlichkeit sind doch ein eindeutiger Beleg dafür, dass Herr Sarazin mit dem Inhalt seines Buches offenbar einen Nerv in der Bevölkerung getroffen hat.<br />
Mal abgesehen von seinen Ausflügen in die Welt der Genetik und der Evolution, die sich auf sehr umstrittene amerikanische Quellen stützen, spricht er doch eine Reihe von Problematiken an, die von großen Teilen der Bevölkerung aber auch von zumindest einigen Politikern tagtäglich ähnlich erlebt und erfahren werden.</p>
<p>Warum ist es vielleicht sehr sinnvoll und nützlich, dass jemand wie Herr S. durch ein derart provokantes Buch drängende und zugleich unangenehme Fragen aus Politik und Gesellschaft in das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit rückt?<br />
Weil sich dies ein &#8220;normaler Politiker&#8221; nicht leisten kann. Herr S. ist, wie er heute in der Sendung &#8220;hart aber fair&#8221; selbst sagte, finanziell unabhängig und hat auch keine politischen Ambitionen auf irgendwelche Ämter mehr. Junge Politiker oder Shootingstars, die sowohl von der Gunst ihrer eigenen Parteigenossen wie der ihrer Wähler abhängig sind, können es sich überhaupt nicht (mehr) leisten zu provozieren oder anzuecken. Was die Folge hat, dass sie sensible Themen meiden bzw. sich der Mehrheitsmeinung ihrer Partei bzw. der Allgemeinheit anpassen (und dies auch je nach dem in welche Richtung der Wind gerade bläst). Das beste Beispiel ist unsere Bundeskanzlerin selbst, die eine Meisterin des politischen Kompromisses sowie des unkomplizierten Mittelweges ist. Wie oft wurde von ihr schon gefordert endlich ihre Richtlinienkompetenz als Regierungschefin wahrzunehmen und sich nicht in vornehmer Zurückhaltung zu üben. Wer nicht aneckt und den Mund hält, kommt nach oben.<br />
Somit kann nur jemand anecken, provozieren, unangenehme Themen offen ansprechen, der nicht mehr auf die Gunst von Medien, Parteigenossen, Öffentlichkeit oder zukünftiger Arbeitgeber angewiesen ist.</p>
<p>Nun mal zum Inhaltlichen:<br />
Das Thema Integration ist in D jahrzehntelang, milde ausgedrückt, stiefmütterlich behandelt worden. Zu Anfang, weil man die in Zeiten des Wirtschaftswunders eingeladenen Gastarbeiter auch für lange Zeit als ebensolche betrachtete, als Gäste, die nur auf Zeit in D weilen würden, zum anderen, weil es vielen zu leicht gemacht wurde sich ohne jegliche Deutschkenntnisse hier dauerhaft niederzulassen.<br />
Dass es gerade den Migranten mit islamischem Hintergrund oftmals schwerfällt sich in D zu integrieren, anzukommen, wurde gerade auch durch die weltpolitischen Entwicklungen der letzten 10 Jahre zusätzlich erschwert, die das Misstrauen gegenüber dieser Religion und vieler durch selbige geprägte Länder noch schürten.</p>
<p>Zwei Punkte (um die Diskussion auch mal auf die zentralen inhaltlichen Probleme zu lenken und auch mal erste Ansätze von Lösungsvorschlägen zu geben) scheinen mir dabei von besonderer Bedeutung:</p>
<p>1.Bildung:<br />
Das deutsche Bildungssystem dümpelt seit Jahren vor sich hin und ist zum Experimentierkasten (teilweise auch dank geltungssüchtiger, kurzsichtig denkender Politiker) der einzelnen Bundesländer geworden. Junge Menschen mit &#8220;nur&#8221; einem Hauptschulabschluss oder ohne jeglichen Abschluss haben kaum mehr eine Chance auf eine berufliche Zukunft und somit auf eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Gerade in Problembezirken (in welche gerade Migranten auch gezielt angesiedelt worden sind), die nicht gerade mit einem Überangebot von Ausbildungsplätzen und Weiterbildungsmöglichkeiten gesegnet sind, besteht für einen Großteil der Jugendlichen aus den sozial benachteiligten Schichten nicht die Chance aus diesem Leben herauszukommen bzw. ist nur mit einem sehr starken Willen und einer ausgeprägten Persönlichkeit möglich, ganz unabhängig von Herkunft, Religion oder Unterstützungswillen der Eltern.<br />
Da aufgrund von Einwanderungswellen sehr viele türkisch-, arabisch-,&#8230; stämmige Familien (zumeist mit islamischem Hintergrund) darunter sind, sind diese Gruppen auch überdurchschnittlich in den von Herrn S. betrachteten Statistiken vertreten.<br />
Ohne entsprechende sprachliche und schulische Förderung von Kindesbeinen an, ist ein Herauskommen aus diesem Leben nicht möglich. Gleichzeitig müssen diese Kinder und Jugendlichen in das Kulturelle Leben mit eingebunden werden: Sportvereine, Musikschulen, Theatergruppen etc.<br />
Wer beschäftigt ist, seine Energie beim Sport, bei Musik etc. herauslassen kann, dem die Möglichkeit gegeben wird, sich in sozialen Gruppen zu integrieren, auch Anschluss zu anderen (und auch anders stämmigen) Jugendlichen finden kann, der Erfolgserlebnisse haben kann, Anerkennung für seine Leistungen erfehren kann, derjenige sieht Perspektiven für sich, kann sich als angekommen in einer Gesellschaft, in einem Staat fühlen und sich mit den Werten selbigem auch identifizieren.<br />
Als bestes Beispiel kann man auch hier wieder die Fußball Weltmeisterschaft anführen, sei es jetzt beim Betrachten der Mannschaft selbst oder der gemeinsamen feiernden Fans aller Kulturen, Nationen, Religionen, etc, da spielten Herkunft, Religion etc. keine Rolle, sondern nur die tolle Leistung und die gemeinsame Freude.</p>
<p>Als Lösungsansätze will ich nur mal einige Stichworte anfügen, damit das ganze nicht zu lang wird: verpflichtender/s Kindergarten/Vorschuljahr (für alle Jugendlichen) mit Sprachförderung nach Bedarf, Einführung der generellen Ganztagsschule mit Integrierung der Sportvereine/Musikschulen&#8230; (was bei den heutigen Stundenplänen etwa an Gymnasien eh nur noch ein überfälliger Schritt wäre), verpflichtender Deutschkurs (mind. 6 Mon.) für jeden &#8220;neuen&#8221; Staatsbürger, Verbesserung und Ausmistung der Lehrinhalte, damit ein Haupt- oder Realschulabschluss auch wieder eine Wertigkeit hat, auf die sich die Unternehmen bei Bewerbern verlassen können, &#8230;&#8230;</p>
<p>2.Islam:<br />
Der Islam ist eine monotheistische Religion, die mit dem Christentum und dem Judentum auf einen gemeinsamen Ursprung zurückgeht und weite Teile des alten Testamentes als gemeinsame Basis hat. Allen dreien ist ebenfalls gemeinsam, das sie die Religionen von Wüstenvölkern, Nomaden, etc. waren und im Laufe ihres Entstehens sich Regeln, Geschichten und Bräuche ansammelten, die in unserer heutigen, modernen Gesellschaft längst ihren ursprünglichen Sinn verloren haben.<br />
Das Christentum hat unter anderem im Zuge der Reformation nach Jahrhunderten der grausamsten Verbrechen (Hexenverfolgung, Kreuzzüge, etc.) die Modernisierung mittlerweile erfolgreich vollzogen, auch wenn es immer noch sehr extreme Auslebungen und Strömungen (Opus Dei, etc.) in sehr kleinen Teilen dieser Religionsgemeinschft gibt, ähnlich im Judentum.<br />
Der Islam hat einen derartigen Reformationsprozess noch nicht vollzogen. Extreme Auslegungen und Auslebungen von einzelnen Richtlinien des Islams oder Praktizierung der Scharia zeugen davon.<br />
Jedoch gibt es einen großen Teil der Muslimen, die einen sehr friedfertigen, modernen Islam praktizieren und leben, gerade in Europa bzw. Deutschland.<br />
Die Aufgabe der deutschen Politik kann es nur sein diese Menschen zu unterstützen, ihnen dabei zu helfen, die Reformierung des Islams zu vollziehen ohne &#8220;moderne Formen&#8221; der Kreuzzüge in Form des sog. &#8220;Heiligen Krieges&#8221; in diesem Prozess zu durchleben.<br />
Dies kann jedoch nur gelingen, wenn man den Muslimen in Deutschland das Recht auf freie und gleichberechtigte Religionsausübung auch uneingeschränkt ermöglicht. Moscheen dürfen nicht in die letzten Hinterhausbaracken gedrängt werden, in denen wir gerade die jungen Menschen ausländischen Hasspredigern gerade zu vor die Füße werfen. Es sollten aber auch keine Prachtbauten im abendländischen Stil erbaut werden. Predigten sollten von deutschen Muslimen und auch zumindest teilweise in deutscher Sprache gehalten werden.<br />
In allen Bundesländern (momentan existiert dies nur als Modellversuch in NRW) sollte an den Schulen Islamunterricht von an deutschen Universitäten (mit Lehrinhalten, die nicht von ausländischen oder fundamentalen Organisationen bestimmt werden) ausgebildeten Lehrern, die auch gleichzeitig wie im christlichen Religionsunterricht auch ein westliches Werteverständnis vermitteln, auf Deutsch angeboten werden, damit wir diese jungen Menschen nicht bereits erwähnten Predigern und einem fundamentalen Islam im außerschulischen Koranunterricht ohne jegliche Reflektionsmöglichkeit überlassen. Als Nebeneffekt erreichen wir so auch die Eltern, da die Kinder ihr Wissen aus der Schule auch mit nach Hause in die Familien tragen.<br />
Wenn die eigene Religion in all ihren Facetten verstanden wird, auch die negativen, extremistischen angesprochen werden können (was in den Koranschulen nicht passiert) und von der Gesellschaft akzeptiert und respektiert wird, besteht weder ein Rückzugs- und Integrationsverweigerungsgrund für unsere muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger noch Gründe für unterschwellige Ängste gegenüber diesen in der breiten Bevölkerung.</p>
<p>Den Islam kategorisch als feindlich und nicht reformierbar abzustempeln widerspricht unserem modernen Werte- und Rechtsverständnis und ist keine akzeptable Lösung.</p>
<p>Auch wenn man Sarazin etliche unsachliche Argumentationslinien und unangebrachte Statements vorwerfen kann, verdanken wir ihm doch jetzt diese Debatte, die gleichzeitig eine Chance für unsere Gesellschaft, unser Land und alle Bürgerinnen und Bürger darstellt, die darin leben.</p>
<p>Ihm allein aus Publizitätsgründen Populismus und Demagogie vorzuwerfen, halte ich für zu einfach und schlichtweg falsch.</p>
<p>Auch das Verhalten der Mächtigen in Politik und Wirtschaft, die durch die Forderung nach seiner Entmachtung als Vorstand bei der Bundesbank oder den Rauswurf aus der SPD noch versuchen das Thema möglichst schnell wieder aus der Öffentlichkeit zu verdrängen, finde ich schlichtweg erbärmlich.</p>
<p>Wenn eine gefestigte Demokratie einen Thilo Sarazin nicht aushalten kann, hat sie diesen Titel nicht verdient.</p>
<p>P.S.: Nebenbei bemerkt, halte ich es für eine durchaus wissenschaftliche Vorgehensweise zuerst eine These aufzustellen und diese anschlißend mit Argumenten und Belegen zu untermauern oder auch zu widerlegen. Andersrum erscheint es mir etwas schwierig, Argumente und Belege für etwas anzuführen, das man erst am Schluss entwickelt, das könnte man dann als Resultat oder Ergebnis bezeichnen, aber nicht mehr als These. <img src='http://www.hingesehen.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Kommentare von backe zu Was Sarrazin vorzuwerfen ist</title>
		<link>http://www.hingesehen.net/was-sarrazin-vorzuwerfen-ist/#comment-771</link>
		<dc:creator>backe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 21:37:24 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, da liegen Sie m.E. völlig daneben, es handelt sich um drei Beschäftigungen bei denen man keine Schwielen an den Händen bekommt, möglichst viel Geld in kurzer Zeit macht, viel PS unter dem Ar... hat und Macho ist. Ich finde es nicht besonders erstrebenswert junge Frauen z.B. mit Pferdemedizin gefügig zu machen und zu &#039;vermieten&#039;. Ich will das nicht weiter ausführen, sonst kocht mir der Blut.
Sie sprechen die sozialen Verhältnisse an und entschuldigen noch derartiges Verhalten. Das ist mehr als fatal, höflich ausgedrückt. Viele Deutsche sind nach dem Krieg als Kriegswaisen gross geworden, in wahrlich ärmlichen Verhältnissen in Nissenhütten aufgewachsen, kaum etwas zu beissen mit Schulspeisung, aber für alle war die Schule und die Ausbildung mehr als wichtig, mehr Sein als Schein. Warum haben diese Jugendlichen nicht ähnliche Berufswünsche gehabt, wegen der sozialen Verhältnisse. 
Bzgl. des Koran frage ich mich, welche Werte des Korans Sie meinen. Sind Sie auch dem Wahn ergeben, dass Islam Friede bedeutet? Vergessen Sie nicht die Hadithen, die Sunnah und die Fatwas. Haben Sie sich mal damit beschäftigt? Normalerweise dürfte ein Moslem &#039;eigentlich&#039; nicht in einem christlichen Land wohnen, sich niederlassen. Suchen Sie mal in den Fatwas, Sie werden erstaunt sein. Das ist Mittelalter pur, momentan wenn ich mich recht erinnere schreibt man das Jahr 1432.
Für die Moslems ist der Koran die Verfassung, ich frage mich, wie moslemische &quot;Politiker&quot; den Koran mit dem GG unter einen Hut bringen.
(...)
Zu Herrn Sarrazin, keiner hat bis widerlegt was er geschrieben hat, NUR Polemik, selbst das Gewissen der Nation, Herr Friedmann, wurde ruhiger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, da liegen Sie m.E. völlig daneben, es handelt sich um drei Beschäftigungen bei denen man keine Schwielen an den Händen bekommt, möglichst viel Geld in kurzer Zeit macht, viel PS unter dem Ar&#8230; hat und Macho ist. Ich finde es nicht besonders erstrebenswert junge Frauen z.B. mit Pferdemedizin gefügig zu machen und zu &#8216;vermieten&#8217;. Ich will das nicht weiter ausführen, sonst kocht mir der Blut.<br />
Sie sprechen die sozialen Verhältnisse an und entschuldigen noch derartiges Verhalten. Das ist mehr als fatal, höflich ausgedrückt. Viele Deutsche sind nach dem Krieg als Kriegswaisen gross geworden, in wahrlich ärmlichen Verhältnissen in Nissenhütten aufgewachsen, kaum etwas zu beissen mit Schulspeisung, aber für alle war die Schule und die Ausbildung mehr als wichtig, mehr Sein als Schein. Warum haben diese Jugendlichen nicht ähnliche Berufswünsche gehabt, wegen der sozialen Verhältnisse.<br />
Bzgl. des Koran frage ich mich, welche Werte des Korans Sie meinen. Sind Sie auch dem Wahn ergeben, dass Islam Friede bedeutet? Vergessen Sie nicht die Hadithen, die Sunnah und die Fatwas. Haben Sie sich mal damit beschäftigt? Normalerweise dürfte ein Moslem &#8216;eigentlich&#8217; nicht in einem christlichen Land wohnen, sich niederlassen. Suchen Sie mal in den Fatwas, Sie werden erstaunt sein. Das ist Mittelalter pur, momentan wenn ich mich recht erinnere schreibt man das Jahr 1432.<br />
Für die Moslems ist der Koran die Verfassung, ich frage mich, wie moslemische &#8220;Politiker&#8221; den Koran mit dem GG unter einen Hut bringen.<br />
(&#8230;)<br />
Zu Herrn Sarrazin, keiner hat bis widerlegt was er geschrieben hat, NUR Polemik, selbst das Gewissen der Nation, Herr Friedmann, wurde ruhiger.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von hofnarr.christopher zu Was Sarrazin vorzuwerfen ist</title>
		<link>http://www.hingesehen.net/was-sarrazin-vorzuwerfen-ist/#comment-769</link>
		<dc:creator>hofnarr.christopher</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 19:27:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hingesehen.net/?p=5051#comment-769</guid>
		<description>Schön, dass sich der Ton der Diskussion hier mittlerweile gebessert hat. Insbesondere die letzten beiden Kommentare fand ich sehr interessant, auch wenn ich die Meinungen darin nicht durchweg teile. Ich kann natürlich immer nur aus meiner eigenen Erfahrung urteilen und da sind Anfeindungen von Arabern eben nicht häufiger vorgekommen als welche von Deutschen. Dass für &quot;etliche dieser Personen Türsteher und Zuhälter, Drogenhändler ein durchaus anzustrebender Beruf ist&quot;, halte ich allerdings für Unsinn. Die Betroffenen mögen dem vielleicht sogar zustimmen. Offensichtlich ist es dann ja aber für sie nur so, weil in einer von diesen Problemen geprägten Welt groß geworden sind und leben. Das sind dann die Werte, die für sie zählen - und damit übrigens nicht mehr Werte des Koran.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, dass sich der Ton der Diskussion hier mittlerweile gebessert hat. Insbesondere die letzten beiden Kommentare fand ich sehr interessant, auch wenn ich die Meinungen darin nicht durchweg teile. Ich kann natürlich immer nur aus meiner eigenen Erfahrung urteilen und da sind Anfeindungen von Arabern eben nicht häufiger vorgekommen als welche von Deutschen. Dass für &#8220;etliche dieser Personen Türsteher und Zuhälter, Drogenhändler ein durchaus anzustrebender Beruf ist&#8221;, halte ich allerdings für Unsinn. Die Betroffenen mögen dem vielleicht sogar zustimmen. Offensichtlich ist es dann ja aber für sie nur so, weil in einer von diesen Problemen geprägten Welt groß geworden sind und leben. Das sind dann die Werte, die für sie zählen &#8211; und damit übrigens nicht mehr Werte des Koran.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von backe zu Was Sarrazin vorzuwerfen ist</title>
		<link>http://www.hingesehen.net/was-sarrazin-vorzuwerfen-ist/#comment-767</link>
		<dc:creator>backe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 17:42:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hingesehen.net/?p=5051#comment-767</guid>
		<description>An den Hofnarren.Christopher
Sie können mir immer &#039;mal was sagen&#039;. Hauptsache es ist nicht kindisch. Sie können mir auch sagen dass in Afrika Muttertag ist. Hier geht es nicht um Busfahrer die &#039;mal ausrasten&#039; (manchmal vielleicht verständlich, der Beruf als solcher ist schon herausfordernd) oder eventuell sogar Fahrkartenkontrolleure, sehr wohl manchmal auch eine Herausforderung, aber was müssen die sich manchmal gefallen lassen, insbesondere von Jugendlichen NDH (Nicht Deutscher Herkunft).

Das was Sie erlebt haben kommt sicher vor, das kann ich nicht bestreiten. Was ich nur ansatzweise beschrieben habe kommt allerdings jeden Tag, jede Stunde und überall in Deutschland vor, und das immer häufiger. Ausserdem in UK, F, NL, E, DK, usw. Die Liste ist viel länger. Fragen Sie mal einen Busfahrer wie er sich fühlt um 22:00 Uhr allein mit sieben Arabern/Türken im Bus.
Begeben Sie sich in die entsprechenden Vororte, ach ja Brüssel ist auch sehr zu empfehlen. Bei Ihrem Aussehen werden Sie schnell merken was mit &#039;Opfer&#039; gemeint ist. 
Diese Verhältnisse der Gewalt und Bedrohung habe ich schon vor Jahren in Süd Frankreich (Cannes/Nizza/Marseille) erlebt, in UK (London/Birmingham/Hull/Liverpool usw.) in Italien (allerdings nur im Norden). Angriffe in Spanien/Mallorca. Deutschland ist eben keine Insel. 
Woran es liegt, gute Frage. Vielleicht weil für etliche dieser Personen Türsteher und Zuhälter, Drogenhändler ein durchaus anzustrebender Beruf ist. Nach dem Motto: Ich Tarzan Du Cheeta. 
Warum habe ich noch NIE von türkischstämmigen Politikern auch nur eine Kritik gehört &#039;ihren Leuten&#039; gegenüber.
Grösstenteils liegt es m.E. an der radikalen Islamisierung, hauptsächlich in den Moscheen. Keiner darf sich z.B. erlauben den Koran zu hinterfragen. Der ist endgültig und nicht zu verändern. Sie verweisen auf die &#039;sozialen Umstände&#039;, diese sind in Deutschland um vieles besser als z.B. in Anatolien (waren Sie da mal, ich ja, interessant kann ich nur sagen). Vielleicht stimmt was mir vor vielen Jahren ein israelischer Professor in einem Kibbuz erzählte: Der Islam ist nur so lange in einem Gebiet tolerant und fordert Toleranz solange er sich in der Minderheit befindet, sobald die islamische Bevölkerung zunimmt wird er aggressiv und fängt an zu fordern.
Genug für heute.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An den Hofnarren.Christopher<br />
Sie können mir immer &#8216;mal was sagen&#8217;. Hauptsache es ist nicht kindisch. Sie können mir auch sagen dass in Afrika Muttertag ist. Hier geht es nicht um Busfahrer die &#8216;mal ausrasten&#8217; (manchmal vielleicht verständlich, der Beruf als solcher ist schon herausfordernd) oder eventuell sogar Fahrkartenkontrolleure, sehr wohl manchmal auch eine Herausforderung, aber was müssen die sich manchmal gefallen lassen, insbesondere von Jugendlichen NDH (Nicht Deutscher Herkunft).</p>
<p>Das was Sie erlebt haben kommt sicher vor, das kann ich nicht bestreiten. Was ich nur ansatzweise beschrieben habe kommt allerdings jeden Tag, jede Stunde und überall in Deutschland vor, und das immer häufiger. Ausserdem in UK, F, NL, E, DK, usw. Die Liste ist viel länger. Fragen Sie mal einen Busfahrer wie er sich fühlt um 22:00 Uhr allein mit sieben Arabern/Türken im Bus.<br />
Begeben Sie sich in die entsprechenden Vororte, ach ja Brüssel ist auch sehr zu empfehlen. Bei Ihrem Aussehen werden Sie schnell merken was mit &#8216;Opfer&#8217; gemeint ist.<br />
Diese Verhältnisse der Gewalt und Bedrohung habe ich schon vor Jahren in Süd Frankreich (Cannes/Nizza/Marseille) erlebt, in UK (London/Birmingham/Hull/Liverpool usw.) in Italien (allerdings nur im Norden). Angriffe in Spanien/Mallorca. Deutschland ist eben keine Insel.<br />
Woran es liegt, gute Frage. Vielleicht weil für etliche dieser Personen Türsteher und Zuhälter, Drogenhändler ein durchaus anzustrebender Beruf ist. Nach dem Motto: Ich Tarzan Du Cheeta.<br />
Warum habe ich noch NIE von türkischstämmigen Politikern auch nur eine Kritik gehört &#8216;ihren Leuten&#8217; gegenüber.<br />
Grösstenteils liegt es m.E. an der radikalen Islamisierung, hauptsächlich in den Moscheen. Keiner darf sich z.B. erlauben den Koran zu hinterfragen. Der ist endgültig und nicht zu verändern. Sie verweisen auf die &#8217;sozialen Umstände&#8217;, diese sind in Deutschland um vieles besser als z.B. in Anatolien (waren Sie da mal, ich ja, interessant kann ich nur sagen). Vielleicht stimmt was mir vor vielen Jahren ein israelischer Professor in einem Kibbuz erzählte: Der Islam ist nur so lange in einem Gebiet tolerant und fordert Toleranz solange er sich in der Minderheit befindet, sobald die islamische Bevölkerung zunimmt wird er aggressiv und fängt an zu fordern.<br />
Genug für heute.</p>
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