Der Amoklauf von Winnenden – Killerspiele schuld?
12. März 2009 | Von hofnarr.florian | Kategorie: GesellschaftUpdate: Angeblich ist der Forum-Eintrag von Tim K. ein Fake (Quelle: baranek. Heise)
Update 2: Immer mehr Quellen bestätigen, dass die Abschiedsbotschaft im Netz eine Fälschung war. Man weiß jetzt, dass es definitiv eine Fälschung war. Die Justiz ist drauf reingefallen. (SPIEGEL)
Es war abzusehen. Nur einen Tag nach dem schrecklichen Amoklauf in Winnenden haben die Ermittler „eine Variante von Counter-Strike“ auf dem Rechner des Täters gefunden. Darin sei ein Teil des Motivs für den Amoklauf zu sehen, so Polizeisprecher Klaus Hinderer am Donnerstag in Waiblingen. Sofort brechen wieder massenhaft Forderungen nach einem Verbot von solchen „Killerspielen“ los. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) setzt sich bereits für ein generelles Verbot von solchen Computerspielen ein. Es gebe Spiele, die den Spieler in die Rolle des Gewalttäters versetzten, um „andere Menschen hemmungslos abzuknallen“. “Solche Spiele haben meines Erachtens bei uns nichts verloren“, sagte der CSU-Politiker. Tim K., der Amokläufer, hat also Counter-Strike gespielt. Damit befindet er sich in großer Gesellschaft. Der Entwickler Valve hat laut Zahlen von 2008 rund 11.100.000 Ableger von Half-Life verkauft. Hinzu kommen ja noch Spieler von anderen Ego-Shootern, wie Battlefield, Crysis oder ähnlichem.
Zudem kündigte Tim K. seine Tat laut SPIEGEL im Internet an. Der Täter hatte in einem Internetforum (krautchan.net) die Tat angekündigt: „Scheiße Bernd es reicht mir. Ich habe dieses Lotterleben satt. immer dasselbe. Alle lachen mich aus, niemand erkennt mein Potential. Ich meine es ernst. Ich habe Waffen hier. Ich werde morgen an meine Schule gehen und so richtig gepflegt grillen. Ihr werdet morgen von mir hören. Merkt euch den Namen des Ortes Winningen“, schrieb er. Doch sein Gesprächpartner reagierte nur mit LOL – der Abkürzung für herzliches Gelächter.
Sofort wird wieder das Internet verurteilt, weil es als Kommunikationsportal für Menschen wie den Attentäter aus der Albertville-Realschule in Winnenden dient.
Sind alle diese Spieler also potentielle Amokläufer? Jeder Internetnutzer eine Gefahr für die Gesellschaft?
Der Hofnarr glaubt das nicht. Tim K. war ein geübter Schütze, bei der Tat verwendete er eine Waffe seines Vaters. Die Waffe entnahm er aus dem Schlafzimmer der Eltern. Wie der junge Mann an die Waffen gelangte, ist also eine viel wichtigere Frage. Der Vater bewahrte die Tatwaffe vermutlich fahrlässig auf und ermöglichte so erst das schreckliche Blutbad. Er habe in seinem Waffenschrank außerdem 4.600 Schuss Munition verwahrt. Hätte der Schüler gar nicht erst eine Waffe bekommen, hätte der 11. März verhindert werden können. Warum diskutiert Deutschland also nicht über ein generelles Verbot von Waffen in Deutschland, sondern über das Verbot von PC-Spielen?
Die Schuld auf das Internet zu schieben wäre absolut falsch. Das World Wide Web ist so riesig, dass sich dort viel Kriminelles herumtreibt, das nur schwer kontrolliert werden kann. Terroristen, Pädophile oder Rechtsextreme toben sich alle im Netz aus. Der Staat kann unmöglich diesen riesigen Informationsfluss komplett genau kontrollieren. Wäre die Chatnachricht von Tim K. gemeldet worden, hätte vielleicht das Schlimmste verhindert werden können. Doch wer würde eine solche Nachricht im Internet wirklich ernst nehmen? Trotzdem spiegelt das Internet damit nur die Gesellschaft wider, durch diese “Basisdemokratie” im Netz kann sich leider jeder präsentieren. Die ungemeinen Nutzen dieser Technologie überwiegen dennoch, zumal das Internet die Gewalt nicht hervorruft.
Auch die so genannten „Killerspiele“ können nicht der wesentliche Grund für eine solche Tat sein. Viele 15- bis 20-Jährige haben heute ein solches PC-Spiel auf ihrem Rechner. Ich würde sogar behaupten, dass jeder Junge in meinem Freundeskreis ein solches Spiel schon mehrfach gespielt hat. Es ist also viel zu einfach, einen Großteil der Ursache auf PC-Spiele zu schieben. Denn dann wäre fast jeder Schüler ein potentieller Attentäter. Unverständlich zudem, dass die Kritik von Leuten kommt, die die Spiele zum Großteil gar nicht kennen.
Das Problem liegt viel tiefer. Warum wurde dieser 17-Jährige überhaupt zu dieser Tat getrieben? Sicher nicht, weil er Counter-Strike spielte und im Internet chattete. Angeblich hatte der Jugendliche Depressionen. Er wurde mehrfach behandelt, brach die Behandlung allerdings ab. Eine Zwölfjährige will ebenfalls ein Motiv kennen. Tim K. habe ihr vor etwa drei Wochen einen Brief gezeigt. „Er schrieb seinen Eltern, dass er leidet und nicht mehr weiter kann“, sagte Fabienne B. der Nachrichtenagentur AP. Mitschüler hätten sich über ihn lustig gemacht, die Lehrer hätten ihn ignoriert. Die Polizei erklärte allerdings auf AP-Anfrage, dass ihr von diesen Umständen nichts bekannt sei. Egal, ob dieser Umstand stimmt oder nicht, klar ist, dass der Junge ernsthafte Probleme hatte und sie anscheinend niemand ernst genommen hat.
Es müssen mehr präventive Maßnahmen getroffen werden. Alle Schulen sollten Psychologen haben, die sich um Fälle wie Tim K. kümmern können und in enger Kooperation mit den Eltern Lösungen suchen. In jeder Schule gibt es Schüler, die wenig Freunde haben, schlechte Schulleistungen erbringen oder gemobbt werden. Wenn dann das soziale Umfeld versagt und die Sicherheitsnetze nicht gespannt sind, kann ein solcher junger, am Leben verzweifelter, Mensch die Kontrolle verlieren. Erst in so einer Situation können gewalttätige Spiele, ebenso wie Splatter-Filme etwa, bei labilen Menschen die Gewaltbereitschaft steigern.
Für eine derartige Entwicklung gibt es aber Anzeichen (mangelnde Schulleistung, Nichterscheinen am Unterricht, auffälliges Benehmen, soziale Isolierung usw.), die im Falle Tim K. entweder heruntergespielt oder nicht ernst genommen wurden. Hier muss der Staat einiges nachbessern. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, die diese jungen Menschen auffangen und wieder auf den richtigen Weg führen.
Weitere Artikel zum Thema:
- Pöbeljournalismus
- Rotten Media
- Über die ZDF-Berichterstattung
- Spreeblick zur ARD-Sendung Hart aber Fair über den Amoklauf
- Reaktionen aus der Blogosphäre
- Winnenden und mediale Verantwortung beim Spiegelfechter
- Kritische Sicht auf die Berichterstattung
- Chaos as Usual. Die Schule ein verlotteter Ort?
- Offener Brief an Medien, Politik und Eltern
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ich hasse dieses ständige “Die Killerspiele sind schuld” gelaber! Ich glaube das wird einfach nur gesagt, wenn man zu faul ist um nach tieferen ursachen zu suchen… man muss doch einfach nur mal gegenüber stellen wie viele menschen amok laufen und wieviele davon killerspiele spielen??? ich meine, in bestimmten altersgruppen spielen doch 90% der Jungs Counter strike oder ähnliches…
es gibt im studi ne ganz lustige und wahre gruppe die heißt irgendwie “X % der Amokläufer spielen Killerspiele, 100% Essen Brot! Verbietet das Brot” oder so ähnlich..
Hätte es auf der Welt nicht ein Killerspiel gegeben, hätte der Amokläufer trotzdem zugeschlagen.
Es ist zermürbend, einen Grund für die Tat eines kranken Menschen zu finden. Meiner Meinung nach auch überflüssig, da es die Opfer nicht wieder zurück bringt und an der Gesamtsituation nichts ändert. Das Endergebnis wird immer das gleiche sein: Der Typ war krank.
Viele Grüße,
Karsten
Ich glaube eher dass Killerspiele das Symptom sind und nicht die Ursache. Ich kann diesen Pauschalverdachte echt nicht leiden!
Wenn man mich fragt, bin ich langsam FÜR ein Verbot von Killerspielen.
Ich bin selbe jahrelanger (erfolgreicher in der ESL spielender) Spieler und ich würde nur zugern die Gesichter der Behörden und Politiker sehen, wenn es keine Killerspiele mehr gibt und dann trotzdem etwas passiert.
Was ist denn nämlich schuld? Wahrscheinlich die viel zu gewaltätigen Fersehsendungen – oder halt irgendwas anderes -.-’
@karsten: ich finds nicht überflüssig nach dem grund zu suchen, denn sonst kann man nicht mal versuchen, solche taten zu verhindern.
aber an sich nervt es mich auch, dass die schuld immer auf irgendwelche pc-spiele geschoben wird…als wenns nur daher käme…
man könnte auch mienen, dass boxen die sportler auch agressiver und gewaltbereiter macht, aber studien haben gezeigt, dass es genau das gegenteil ist. man sollte also nicht immer vorschnelle schlüsse ziehen.
@ Gunnar: Ein Verbot von Killerspielen würde nichts ändern. Ich glaube auch, dass die Politker immer neue Gründe auftun würden, die die waren Hintergründe nur verschleiern. Wie zum Beispiel gewaltätige Fernsehsendungen oder Filme.
Klar, die Killerspiele sind immer schuld ! Es ist ja auch extrem BILLIG sowas immer wieder zu äußern.
Statt daß mal wirklich überlegt wird, warum diese Knallköpfe austicken. Es gibt zig-tausende Egoshooter-Spieler (auch hier in D) . Und nur wegen diesen völlig bescheuerten Amok-Schwachmaten sollen diese Spiele schuld sein??????!!!!!???? Da sprechen wohl wieder die totalen Experten… Ich würde sowas mal vielleicht STATISTISCH auswerten!!!
Vielleicht sind auch die Bäcker schuld.. die Amok-Schwachmaten essen bestimmt auch Brot, oder? Das wäre von der Wahrscheinlichkeit her vermutlich ein ähnlich er Wert.
Wieviele dieser Typen hängen denn am Nachmittag allein zuhaus, weil die Eltern beide arbeiten müssen, oder den Eltern ist alles Schei**egal und sind vielleicht alo? Wieviele Schüler werden ständig gemobbt, weil sie “anders” sind? Oder einfach die Nase schief ist? Ich tät mal schauen, was da sonst immer so in den Schulen passiert.. Die Spiele haben mit Sicherheit nichts damit zu tun (oder nur einen absolut untergeordneten Prozentsatz)
Das was die Politiker da wieder machen… ist POPULISMUS!
Lasst uns nach den Tat-sächlichen Ursachen schauen, das, was offensichtlich ist:
Da liegt seit Jahr und Tag eine geladene 9er Beretta im Schlafzimmer eines Vaters und einer Mutter.
Warum?
Der Sohn weiß davon.
Warum?
Aus pychologischer Sicht symbolisieren Waffen (u.a. auch Gewalt und Tod). Von einer geladenen Waffe geht also Gewalt- und Tötungspotenial aus. Eine 9er Beretta ist eine Waffe, die final zum Töten von Menschen entwickelt wurde und eine hohe Treffsicherheit und Durchschlagskraft besitzt. Eine durchaus sichere Tötungsmaschine im Handformat. Schussverletzungen durch eine solche Waffe sind demnach auch oftmals lebensgefährlich. Menschen, die von einer solchen Waffe verletzt schwer werden und überleben, sind oftmals organisch aber auch gefäßspezifisch ein Leben lang gezeichnet.
Ein 17jähriger Junge wächst in einer Familie auf, in der eine gefährliche und geladene Waffe, tötungsbereit, zum häuslichen Inventar eines Schlafzimmers gehören. So, wie Messer und Gabel auch. Doch Messer und Gabel sind in diesem Haushalt wahrscheinlich nur in der Küche oder im Speisezimmer zu finden, wie bei allen anderen Familien in diesem Dorf auch.
Was aber bewegt einen Mann und Familienvater in diesem Dorf dazu, eine solch gefähliche Tötungsmaschine im Schlafzimmer aufzubewahren?
Wieso hat dieser Mann nicht, wie er dazu gesetzlich verplichtet ist, diese Waffe ordnungsgemäß, den Sicherheitsbedingungen gemäß, aufbewahrt?
Was hat nur dieser Tatbestand, allein gesehen, für Auswirkungen auf das Familienleben?
Welche psychischen Folgeerscheinungen lassen sich hieraus am Verhalten der Familienmitglieder erkennen?
Und nun zum Tatort: Die ehemalige Schule. Was ist hier über die Jahre tatsächlich passiert?
Für mich leiten sich aus diesen Frage, viele weitere Fragen ab.
Die Komplexität solcher Fragestellungen erfordert gründliche und wahrhaftige Aufklärung durch die zuständigen staatlichen Stellen.
Aber auch in jedem von uns. Auch wir sollten uns jetzt fragen, wie kann ich im kleinen dazu beitragen, dass diese Welt und ihre Menschen ein bisschen friedvoller und gewaltfreier werden können?
Da ich schon zum “älteren Semester” gehöre, habe ich große Hoffnung, dass Eure Generation, die schon bald in Stellen zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gestaltung nachrückt, eine besondere Sensibilität zu diesen besorgniserregenden Tendenzen entwickelt und neue Handlungs- und Verhaltensstrategien entwirft und lebt.
Möget ihr auch weiterhin das “Hinsehen” aushalten, verarbeiten und positiv in Euer Leben integrieren.
Mir gefällt Eure Webpage, und ich wünsche Euch auf Eurem weiteren Weg
Alles Gute!
Nic
Ich wuerde sagen,das sie das spiel abschaffen sollten.Es koennte sein,das mehrer es machen wegen dem Spielen.
Ich bin verwundert.
Ich erinnere mich noch daran, das es hieß man habe KEINE Spuren auf seinen PC gefunden. Man suchte sogar nach einen Laptop (presse) und jetzt counterstrike.
Das stinkt 10km gegen den wind, aber es ist ja wahljahr. sei den politikern verziehen.
@ nic: Sehr treffende Bemerkungen von dir. Dem kann ich nur zustimmen. Danke auch für das Lob. Wir bemühen uns natürlich immer genau “hinzusehen”.
@Michael: Es hieß, es wurde “eine Version von Counter-Strike” gefunden – was auch immer das heißen mag.
Was mich besonder wurmt ich der Umgang mit der Thematik. Die Medien vergessen ihre Prinzipien und zerfleischen die Informationen vor den Augen der Konsumenten. Ich hab einen wirklich sehenswerte Bericht auf YouTube gefunden. Es geht um die heutigen Medien und deren Umgang und Macht mit den Berichterstattungen.
Link: http://www.youtube.com/watch?gl=DE&v=lQIgEqLU9f8
Die Jugendlichen haben doch heutzutage kaum Perspektiven. Wenn ich mich an meine Zeit zurückerinnere, hatten wir viel Platz und sind gerne nach draußen gegangen. Heutzutage entstehen überall Neubausiedlungen und die Jugendlichen treffen sich nur noch sehr selten.
Die Allgemeine Entwicklung gefällt mir einfach nicht. DIe Jugend von heute kann doch garnicht mehr ohne Computer leben.
Brief an die Bayerische Staatsregierung:
Sehr geehrte Damen und Herren,
für Herrn Innenminister Herrmann ist es laut Pressemitteilung “wissenschaftlich klar erwiesen, dass der andauernde Konsum derartiger [Computer-]Spiele, in denen Gewalt und Brutalität anders als bei Filmen aktiv ausgeübt und gesteuert wird, die Gewaltbereitschaft fördert und die Fähigkeit, Mitleid zu empfinden, verkümmern lässt.”
( Quelle: http://www.stmi.bayern.de/presse/archiv/2009/127.php )
Da mir keine einzige Quelle bekannt ist, wonach dies „wissenschaftlich klar erwiesen“ ist, hätte ich hierfür gerne eine beispielhafte Quellenangabe von nur einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, welche zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt und weshalb beispielsweise die von mir genossene staatliche Zwangsausbildung zum mitleidlosen Töten (Bundeswehr) diese oben beschriebene Wirkung nicht haben soll.
Zudem möchte ich darauf aufmerksam machen, dass im Zuge von „LAN-Partys“ es keinen einzigen Fall gibt, bei dem die Polizei wegen gewaltsamer Ausschreitungen eingreifen musste – übrigens im Gegensatz zu Fußballspielen, in deren Umfeld es in der Bundesrepublik erwiesenermaßen bereits etliche Tote gab – komischerweise fordert kein Politiker, Fußball zu verbieten.
Zudem würde mich interessieren, weshalb von den Millionen Wehrmachtveteranen, welche nun wirklich ohne Zweifel zum „mitleidlosem Töten“ erzogen wurden und dies auch Jahrelang praktizieren mussten, es nach dem Kriege nur einen einzigen Fall eines amoklaufenden Veteranen gab (am 11. Juni 1964 in Köln ). Ist Herr Herrmann der Meinung, dass Computerspiele stärker traumatisieren als der Zweite Weltkrieg?
Ich selber habe noch im Studium diese Spiele gespielt und habe als junger mehrfacher Familienvater und Diplomingenieur heute andere Präferenzen – nach der Mitteilung von Herrn Herrmann und die angeblichen „wissenschaftlichen Nachweise“ mache ich mir jedoch Sorgen über verborgene potentielle Traumatisierungen, welche möglicherweise in mir schlummern.
Daher nochmals die Bitte meinerseits nach wenigstens einer ernsthaften Veröffentlichung mit besagtem „eindeutigen Nachweis“
Mit freundlichen Grüßen
————————–
“Das schlimme ist, daß bis jetzt niemand weiß, warum der 17-jährige Amok gelaufen ist (außer vielleicht der Psychologe, bei dem er in Behandlung war), aber alle irgendetwas fordern.
Und es wird schon wieder mal nach allen möglichen Verboten gerufen:
- Verbot von “Killerspielen”
- Verbot der Lagerung von Waffen zu Hause (wozu braucht man dann aber noch einen Waffenschein? – frag ich mich da…)
aber auch: “Gefahrenzulage für Lehrer”
oh Mann!
Wirklich wichtig wäre dagegen, daß man heraus findet, was einen so jungen Menschen zu so einer Tat treibt, denn für mich steht fest, daß jeder, der so etwas tut, in einer absoluten psychischen Notsituation stehen muß, so daß er völlig die Kontrolle über sein Tun verliert.
Ein Hinweis in welcher Richtung man suchen muß, ist doch bereits gegeben worden:
Er war bei einem Psychologen in Behandlung…”
weiter lesen und mitdiskutieren: http://geschichte-wissen.de/forum/viewtopic.php?p=2234#p2234
Mit freundlicher Empfehlung des geschichte-wissen-forums