Jens Ackermann: “Steuern und Abgaben senken”
2. Juli 2009 | Von hofnarr.florian | Kategorie: Abgeordnete im InterviewDieses Interview ist ein Beitrag aus unserer Sonderreihe zur Bundestagswahl 2009. Die komplette Übersicht der teilnehmenden Mitglieder des Parlaments findet Ihr hier.
Name: Jens Ackermann
Partei: FDP
Bio: Geboren am 2. Juli 1975 in Magdeburg; evangelisch; ledig, keine Kinder
Wahlkreis: Landkreis Börde, Salzlandkreis und Landkreis Harz.
Im Bundestag seit: 2005
Gremien: Schriftführer, Petitionsausschuss, Ausschuss für Tourismus
Beruf: Diplom-Medizinpädagoge, Krankenpfleger, Rettungsassistent
Hingesehen: Was ist Ihrer Meinung nach die größte Herausforderung der kommenden Legislaturperiode?
Ackermann: Steuern und Abgaben senken.
Hingesehen: Wird im Wahlkampf zu oft Politik mit dem Ziel der Wiederwahl auf Kosten von Nachhaltigkeit gemacht?
Ackermann: Ja.
Hingesehen: Wie soll das Bildungssystem in Deutschland zukünftig aussehen?
Ackermann: Dazu können Sie einen Blick in unser Wahlprogramm werfen.
Hingesehen: Ist durch das Gesetz zur Sperrung von kinderpornografischen Inhalten im Netz der Weg zu weiterer Internet-Zensur geebnet worden?
Ackermann: Ja.
Hingesehen: Was muss unternommen werden, um die Krisenherde im Nahen Osten wieder zu stabilisieren?
Ackermann: Abrüstung.
Hingesehen: Sind Ihrer Meinung nach Steuererhöhungen zur Entschuldung des Bundeshaushalts vermeidbar?
Ackermann: Ja.
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Die Antworten sind einfach nur jämmerlich. Das zeigt einfach, dass zumindest dieser Politiker der FDP kein Interesse an einem Online-Wahlkampf hat und das Internet nicht Ernst nimmt – denn sonst hätte er zumindest mal vernünftige und vor allem vollständige Sätze verfasst…
Schade.
@Dunkelangst: Jörg van Essen und Patrick Döring von der FDP haben deutlich ausführlicher geantwortet.
Ja, da machen wir derzeit generell ganz interessante Erfahrungen mit den Kurzinterviews. Die einen tun es wie Ackermann, anderen merkt man gleich eine ganz andere Offenheit an. Auch abgesehen vom Online-Projekt unterscheidet sich wohl der Wille vom Austausch mit den Wählern. Das geht über die Parteizugehörigkeiten hinaus, auch wenn man vielleicht die ein oder andere Tendenz finden kann, wenn man sich alle Beiträge anschaut.
Finde nicht das sich das alles hier lohnt, gibt es auch andere Alternativen