Michael Grosse-Brömer: “Islamismus kann nicht vom Westen gelöst werden”

2. Juli 2009 | Von hofnarr.christopher | Kategorie: Abgeordnete im Interview

Dieses Interview ist ein Beitrag aus unserer Sonderreihe zur Bundestagswahl 2009. Die komplette Übersicht der teilnehmenden Mitglieder des Parlaments findet Ihr hier.

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Michael Grosse-Brömer ist seit 2002 für die CDU im Bundestag

Partei: CDU

Bio: Geboren am 12. Oktober 1960 in Oberhausen; römisch-katholisch; verheiratet, zwei Kinder

Wahlkreis: Hamburg-Harburg

Im Bundestag seit: 2002

Gremien: Stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses Europarecht, Rechtsausschuss

Beruf: Rechtsanwalt und Notar (Studium an der Universität Hamburg)

Hingesehen: Was ist Ihrer Meinung nach die größte Herausforderung der kommenden Legislaturperiode?

Michael Grosse-Brömer: Die größte Herausforderung wird die Bekämpfung der Folgen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise sein.

Hingesehen: Wird im Wahlkampf zu oft Politik mit dem Ziel der Wiederwahl auf Kosten der Nachhaltigkeit gemacht?

Grosse-Brömer: Nein.

Hingesehen: Wie soll das Bildungssystem in Deutschland zukünftig aussehen?

Grosse-Brömer: Das Bildungssystem soll noch besser werden als es ohnehin schon ist.

Hingesehen: Ist durch das Gesetz zur Sperrung von kinderpornographischen Inhalten im Netz der Weg zu weiterer Internet-Zensur geebnet worden?

Grosse-Brömer: Nein.

Hingesehen: Was muss unternommen werden, um die Krisenherde im Nahen Osten wieder zu stabilisieren?

Grosse-Brömer: Der Konflikt zwischen den fundamentalistischen und den moderaten Kräften in der islamischen Welt kann nicht vom Westen gelöst werden. Wir haben jedoch ein eigenes, elementares Interesse daran, die moderaten Kräfte dort so gut wie möglich zu unterstützen.

Hingesehen: Sind Ihrer Meinung nach Steuererhöhungen zur Entschuldung des Bundeshaus-haltes vermeidbar?

Grosse-Brömer: Ja.

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2 Kommentare
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  1. Dieses Interview hätte man sich auch sparen können. Mit solchen Kurzanworten wird dem Leser kein Stück näher gebracht, für was Herr Grosse-Brömer eigentlich steht in seinem Wahlkampf

  2. @LutzLutz: Da wir als Zwei-Mann-Team die Aktion in unserer Freizeit betrieben und zudem alle Abgeordneten angeschrieben haben, verstehst du sicher, dass es logistisch das Sinnvollste war, die Fragen überall gleich zu stellen. Nachfragen waren dadurch aber leider nicht möglich. Ich sehe das aber eher so: Viele Antworten zeigen ja, dass sich die Parlamentarier durchaus ihre eigenen Gedanken zu unseren Fragen gemacht haben. Wenn Herr Grosse-Brömer diese Möglichkeit nicht wahrnehmen möchte – bitte sehr, dann sollten die Leser eben auch das erfahren. Das sagt meines Erachtens ja auch einiges über die Bürgernähe aus.

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