Uni-Leben – was heißt das?
13. Februar 2009 | Von hofnarr.christopher | Kategorie: Uni-LebenEndlich kein Ersti mehr! Was die “i-Dötzchen” an der Grundschule und die “Fünfer” an der weiterführenden Schule sind, sind an der Uni die Erstsemester: Die Neuen, die Anfänger, diejenigen, die sich erst zurechtfinden und beweisen müssen. Dieses Kapitel haben wir nun bis zum Eintritt ins Berufsleben erst einmal wieder hinter uns gebracht.

Mit den richtigen Unternehmungen nach Ende der Seminare ist der Blick aus der Uni (hier Paderborn) gar nicht so trist
Das ist ein gutes Gefühl, auch wenn der Studienbeginn nach unserer Erfahrung glatter verläuft als manche es vielleicht befürchtet haben (oder, die kommenden Erstis, noch befürchten). Ohne verallgemeinern zu wollen sind die Kommilitonen meist sehr offen für neue Gesichter und auch die Fragen, die sich in einer neuen Umgebung ergeben. Das gilt auch für höhere Semester, denn ein “Klassendenken” wie an der Schule ist eher die Ausnahme. Dazu kommt, dass man die anfängliche Unsicherheit mit vielen anderen Einsteigern teilt, sodass man schnell Anschluss findet. Ist das passiert, kann das Uni-Leben beginnen!
Das klappt natürlich am besten, wenn man in der Uni-Stadt wohnt, ansonsten besteht die Gefahr sich immer wieder in das alte Umfeld zurückzuziehen. Das Studentenleben bietet so viele Möglichkeiten! In seiner eigenen Wohnung ist man endgültig sein eigener Herr, was zwar auch wieder Pflichten und eventuell Absprachen mit WG-Mitbewohnern mit sich zieht – trotzdem: Wen stört’s im Wohnheim, wenn man um vier Uhr nachts zurückkommt? Der Vorteil der von den Studentenwerken bereitgestellten Unterkünfte ist zudem die unschlagbare Nähe zur Uni.
Dort, sozusagen zwischen den “Säulen der Wissenschaft”, herrscht nicht nur mittags in der Mensa Hochbetrieb. Vom Projekt “Model United Nations“, in denen die Arbeit der UN simuliert wird, über das internationale Programm “Eurobiz” bis hin zum Hochschulsport wartet ein umfangreiches Angebot auf die Studierenden. Ein besonderes Extra in Paderborn ist der in das Hauptgebäude der Universität integrierte “Gownsmen’s Pub”, eine Kneipe im britischen Stil. Der Pub ist unter anderem Schauplatz der monatlichen Quiznights und Jam-Sessions.
Generell gilt wohl: Wo Studenten sind, gibt es auch Möglichkeiten sich auszuruhen und wegzugehen. Jeden Donnerstag findet in Paderborn eine Uni-Party statt, die jeweils von einer anderen Fachschaft organisiert wird. Obwohl die Stadt in Ostwestfalen als erzkonservativ gilt und diesen Ruf wirklich nicht umsonst hat, bietet sie dennoch eine nette Auswahl an Bars und Discos. Mit dem NRW-Ticket und Studenten-Rabatten sind außerdem weiter entfernte Veranstaltungen gut zu erreichen.
Jetzt ist das Wintersemester (fast) vorbei und viele der Studenten hat es in ganz Deutschland oder noch weiter weg verstreut. Mit den kommenden Sommermonaten wird jedoch auch das neue Semester wieder genug Abwechslung vom Lernen bieten.
Hofnarr_Florian: Ich wohne leider noch nicht in meiner Uni-Stadt Münster und kann deswegen auch nicht soviel wie mein Kollege berichten. Doch auch ich plane umzuziehen, jedoch erst zum nächsten Sommer. Zum Ende meines ersten Semesters kann ich ein positives Fazit ziehen, obwohl ich seit ca. vier Wochen unter extremen Lernstress stehe. Montag schreibe ich aber erstmal die letzte Klausur, BWL 1, und kann dann in vollen Zügen die Semesterferien genießen.
Die Angebote an der Uni Münster sind wirklich sehr vielfältig. Vor allem Mittwochabends gibt es viele Feten und Möglichkeiten sich zu amüsieren. Das Angebot ist quasi endlos. Entweder man feiert auf Partys der Uni, in einer der vielen Bars oder in einem privatem Club.
Leider muss ich sagen, dass das Lernpensum viel höher als noch zu Schulzeiten ist, vor allem bei mir in den Wirtschaftswissenschaften.
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